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Stellungnahme zum Terror in Beirut und in Paris

In Gemeinschaft der Mitte, Mitteilungen by gdm

Im Namen des Erhabenen

Mit großem Entsetzen und Bedauern haben wir von den Terroranschlägen der letzten Tage vernommen, die in Beirut, Bagdad und Paris stattgefunden haben.

Wir sind mit unseren aufrichtigen Bittgebeten bei den Familien der Opfer und bitten den allmächtigen Herrn darum, ihnen in dieser schweren Zeit beizustehen.

Gleichzeitig möchten wir betonen, dass der Islam nicht nur das Töten von unschuldigen Zivilisten verurteilt, sondern so weit geht, dass er das Krümmen eines einzigen Haares in Verbindung mit einer boshaften Absicht ablehnt. Die Terroristen werden also am Jüngsten Tag vom Schöpfer allen Seins zur Verantwortung gezogen und sie erwartet zweifellos der göttliche Zorn. Denn einen einzigen Menschen zu töten ist, als hätten sie die gesamte Menschheit getötet, wie es im heiligen Qur'an heißt.

In solch einer Zeit ist es zudem besonders wichtig, dass nicht in die Falle getappt wird, die die Terroristen und ihre Hintermänner gestellt haben. Sie versuchen mit ihren barbarischen Taten das Misstrauen innerhalb der Gesellschaften zu vergrößern und die Menschen gegeneinander aufzuhetzen. So sollen konfessionelle, religiöse und ethnische Spannungen geschürt werden, um die Welt in Chaos zu stürzen. Deshalb muss die Menschheit nun mehr denn je zusammenhalten, damit die Ziele jener Gewalttäter nicht erreicht werden. Sie muss mehr denn je die Einheit suchen, sich mehr denn je für Gerechtigkeit einsetzen, sich mehr denn je gegen Unwissenheit und Fanatismus engagieren. Dies ist eine menschliche Pflicht, die unabhängig von der jeweiligen Denkschule und Religion erfüllt werden muss.

Der Friede sei mit euch

Euer Vorstand der Gemeinschaft der Mitte e.V.

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