Stellungnahme Terror Belgien 2016

Stellungnahme der GdM gegen den Terror in Belgien

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Im Namen Allahs des Allerbarmers des Barmherzigen

Wenn man zu ihnen sagt: "Richtet nicht Unheil auf der Erde an!", sagen sie: "Wir sorgen ja für Ordnung." Dabei sind doch eben sie diejenigen, die Unheil anrichten. Aber sie merken es nicht. [Der heilige Koran – 2:12]

Die Gemeinschaft der Mitte verurteilt die jüngsten Attentate in Brüssel aufs Schärfste und betrachtet sie als Angriff auf die Menschlichkeit. Dieser barbarische Akt des Teufels hat nicht das Geringste mit Allah, dem Propheten und den heiligen Werten der Religion zu tun und ist durch nichts aber auch gar nichts zu rechtfertigen. Wir sind zutiefst erschüttert, sprechen den Familien der Opfer unser tiefstes Beileid aus und wünschen den Verletzten baldige Genesung.

Die Verurteilung dieser Schandtaten sollte uns jedoch nicht dazu verleiten, das eigentliche Problem zu übersehen. Denn Verurteilung darf nicht zu einer Art schmerzstillenden Medizin degradiert werden, in der Muslime sich von diesen Verbrechen distanzieren und Nichtmuslime jegliche Schuld auf den Islam schieben. Das Problem ist viel komplexer und betrifft die Menschheit als Ganzes. Alle Menschengruppen sind verantwortlich für das, was heute passiert. Wenn wir unsere Erde als eine einzige Nation betrachten, dann merken wir erst, wie sehr wir als Menschen die Werte der Menschlichkeit verachtet haben.

Jedes Land, jede Großpartei, jedes mächtige Großunternehmen und jede einflussreiche Gruppe, die ihre Interessen auf dem Blut anderer errichtet, sollte verurteilt werden. Jeder, der den Friedensprozess in allen Kriegsgebieten nicht fördert und den Nährboden für solche Monster in Menschengestalt begünstigt, ist für diese Verbrechen mit verantwortlich. Wir sollten uns nicht mit der Erklärung begnügen, dass es Menschen sind, die ein gewalttätiges Religionsverständnis besitzen oder die Religion missverstanden haben. Das reicht nicht aus, das ist zu naiv und oberflächlich. Diese Unmenschen sind an erster Stelle Marionetten in den Händen von politischen und wirtschaftlichen Interessen von skurrilen Mächten. Alle Augen sollten offen bleiben und auf jene gerichtet sein, die im Kampf gegen Terrorbanden nicht ernst genug vorgehen. Dort ist die Hauptquelle des Übels, die wir an erster Stelle verurteilen müssen.

Allen voran sollte hierbei das sogenannte Saudi-Arabien verurteilt werden, das nachweislich starken Einfluss auf die Terroristenszene in Belgien hat und weltweit durch ihre mörderische Ideologie zahlreiche Gewaltakte verursacht und zu allermindest begünstigt. Es darf nicht sein, dass wirtschaftliche Interessen dazu führen, dass aus Wölfen Lämmer gemacht und Menschenleben gefährdet werden. Alle Hintermänner und Finanzierer des Terrors sollen endlich ausgemacht und juristisch belangt werden. Nur so kann man den Opfern des Terrors gerecht werden.

Eure Gemeinschaft der Mitte e.V.

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